Es prickelt beim FC Biberg – nicht nur bei Vereinssprecher Harald Breu. Im Sommer hatten sich der FC Unterbiberg und der TSV Neubiberg im Fußballbereich zum FC Biberg zusammengeschlossen.

Dass die Fusion allerdings derart reibungslos geht, damit hat auch Breu nicht gerechnet: „Es gab von Beginn an null Reibungspunkte. Momentan ist hier alles eitel Sonnenschein.“

Gegen den SV Helios-Daglfing, der vergangene Saison erst in der Relegation den Aufstieg in die Kreisliga verpasste, sollte mit vereinten Kräften der erste Ligaerfolg der Vereinsgeschichte her. Der Debüttreffer unter neuem Logo gebührte jedoch einem Neuzugang: Christoph Rainer, vom SV Planegg-Krailling II gekommen, staubte nach einer Unsicherheit des Gästekeepers zum ersten Pflichtspieltor des FC Biberg ab (14.). In der Folge entspannte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Burc Biberoglu (34.) den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste (32.) beantwortete. Mit der erneuten Führung im Rücken ließ es der FC, besonders im Umgang mit den eigenen Chancen, allerdings etwas zu locker angehen. Die Folge des Biberger Laissez-faire nutzte Daglfing (53.) zum abermaligen Ausgleich.

In der Schlussphase einer immer härter geführten Partie hatte vor allem Schiedsrichter Michael Stahl alle Hände voll zu tun. Zunächst sprach der Referee den Hausherren einen Elfmeter zu, den Roland Döring (67.) verwandelte, wenig später musste Stahl Biberoglu wegen Nachtretens vom Feld stellen (79.). Aber auch die Gäste sollten das Spiel nicht zu elft beenden. Zwei Minuten vor Schluss beschwerte sich Michael Döbler derart heftig bei Stahl, dass dieser den Einsatz des Daglfingers frühzeitig beendete. „Mit einer besseren Chancenauswertung gewinnst du das Spiel souverän. So war es ein knapper aber verdienter Sieg“, fand FC-Coach Günter Mittermaier doch noch eine Wolke am derzeit strahlenden Horizont über der Biberger Wohlfühloase.

FC Biberg – SV Helios-Daglfing 3:2 (2:1)